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Hey ihr Lieben,
Nach gefühlten Ewigkeiten habe ich mal wieder einen Blogpost für euch. Einen [nicht ganz so] kleinen Reisebericht über Marokko.  Wir waren eine Woche dort: 4 Tage in Marrakesch, 2 in der Wüste und einen in Essaouira.

MARRAKECH

UNSER RIAD

Gewohnt haben wir im Riad Dar Thalge, einem bezaubernden Haus am Rande der Medina [Altstadt] direkt neben den traditionellen Märkten [Souks]. Es steht in vollem Kontrast zu den angrenzenden, etwas heruntergekommenden Straßen: es ist schön, hell und ruhig. dadurch, dass es nur 5 Räume für je 2 Personen gibt, ist es auch privater, als ein klassisches Hotel.
Das Personal ist extrem hilfreich und hat all unsere kleinen Ausflüge und sogar die Busfahrt nach Essaouira für uns gebucht.
Es gibt auch eine wunderschöne Dachterrasse, auf dem man die Sonne genießen kann und einen kleinen Pool gibt es im Innenhof auch. Zum Baden war es uns allerdings noch etwas zu kalt.


[auf der Dachterrasse]


[Riad Dar Thalge]


[Frühstück im Riad]

DIE SOUKS

Die Medina besteht zum Großteil aus den Souks. Diese traditionellen Märkte haben sich mit der Zeit natürlich zum Touri-Magneten entwickelt, sodass es sehr voll und auch etwas anstrengend war dort herumzuwandern. Ein [nicht zwangsweise] kurzer Besuch lohnt sich trotzdem: Geschirr in allen Mustern und Farben, Teppiche, Kissen, Decken und natürlich eine Menge Schnick-Schnack…

DER MAJORELLE GARTEN

Definitiv einer meiner Lieblingsort: der Majorelle Garten, auch Yves Saint Laurent Garten genannt. Von Jaques Majorelle angelegt, wurde der Garten Mitte des 20. Jahrhunderts von Yves Saint Laurent gekauft, der versuchte hier das vom Koran vermittelte Bild des Paradieses zu kreieren. Ich war einfach überwältigt von den wunderschönen Farben und den Pflanzen, die ihren Ursprung überall auf der Welt haben.
Neben dem Garten, kann man 2 Museen besuchen. Das kleine Berbermuseum, welches mich nicht besonders begeistert hat und das Yves Saint Laurent Museum, dem zumindest Modeinteressierte mal einen Besuch abstatten sollten.

DER BAHIA PALAST

Der Bahia Palast ist ein sehr schöner, alter, farbenfroher Palast mit einem wunderschönen Innenhof. Viel mehr habe ich dazu auch nicht zusagen, aber Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als tausend Worte 😉

DER BADIIA PALAST

Ein weiterer Palast, der unglaublich prachtvoll gewesen sein muss, leider aber größtenteils zerstört wurde. Selbst die Ruinen sind aber sehr beeindruckend.

EIN “KURZER” WÜSTENTRIP

In unserem Riad haben wir auch einen Wüstentrip gebucht, weil wir fanden es sei etwas, was man gemacht haben muss, wenn man in Marokko war. 2 Tage, eine Nacht. Wir entschieden im Hotel zu übernachten, anstatt mit Anderen in einem Zelt-wir wussten ja noch nicht, dass unsere Reisegruppe supernett sein würde.
Was wir auch nicht wussten: wie lange man überhaupt bis zu Wüste fährt. Die Antwort: ungefähr 8 Stunden. Jap, sowas fragt man eigentlich vorher 😀
Auf dem Weg in die Wüste, haben wir mehrmals Halt gemacht, die Landschaft bewundert und bei einem längeren Stop Ait-Ben-Haddou angeguckt, eine Stadt anguckten in der unter anderem Gladiator gedreht wurde. Wir saßen also nicht den ganzen Tag nur im Auto, sondern haben noch etwas gesehen.


[Ait-Ben-Haddou]


[Die Stadt von oben]

In the evening we arrived in the desert, where our camels where already waiting for us. I Als wir gegen Abend am Rande der Wüste ankamen, warteten unsere Kamele schon auf uns. Wie lange wir dann bis zu den Zelten geritten sind, kann ich euch gar nicht genau sagen, irgendwas zwischen 30 und 60 Minuten würde ich schätzen.
Zelten? ja. Ein Hotel gab es nämlich gar nicht, also ab ins vierer-Zelt. Auf der Busfahrt hatten wir ja genug Zeit die anderen Reisenden kennenzulernen, sodass wir eigentlich froh waren die Wüste so nah erleben zu dürfen. Zum Abendessen gab es eine superleckere Tajine, ein traditionelles, marrokanisches Gericht und danach wurde am Feuer noch gesungen und getanzt. Am nächsten Morgen ging es dann auf dieselbe Art zurück: erstmal eine Runde Kamelreiten, dann die lange Busfahrt, diesmal aber mit weniger Stops.

Grundsätzlich, kann ich den Trip auf jeden Fall empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden. Verbringt man allerdings nur eine Woche in Marokko so, wie wir es getan haben, dann nimmt es schon sehr viel Zeit ein.

ESSAOUIRA: EIN STÜCK FRANKREICH

Unseren letzten Tag verbrachten wir in Essaouira, einer blau-weißen Stadt am Meer, die sehr französisch angehaucht war. Zum Baden war es durch den Wind etwas zu kalt, sodass wir es uns in einer der Strandbars gemütlich gemacht und dort die Sonne genossen haben.
Wirklich angeguckt haben wir uns nichts mehr, sondern einfach entspannt und genossen


[Essaouira]


[unser Riad]


[die Dachterrasse]

DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS

Essen: natürlich gibt es auch traditionelle marokkanische Gerichte: Tajine [gewürztes Gemüse und Fleisch (wenn ihr nicht gerade vegetarisch bestellt) in einem speziellen Terrakotta-Gefäß gekocht] und Couscous zum Beispiel. Manchmal hat es echt super geschmeckt, manchmal auch nicht. Und egal wie sehr ich es liebe zu versuchen wie die Einheimischen zu essen: ich kann die etwas schäbigeren Läden definitiv nicht empfehlen. Die, die schicker aussahen, haben in der regel auch besser geschmeckt. Grundsätzlich muss ich aber sagen: ich habe wirklich immer nachgesalzen 😀

Sehr typisch ist auch marokkanischer Tee, Minztee, der aber sehr strak gesüßt wird [wie so ziemlich alle Getränke, selbst die leckeren, frisch- gepressten Fruchtsäfte], sodass ich meinen immer ohne Zucker bestellt habe.

Was ich einfach geliiiiebt habe sind die Süßigkeiten. Hierfür wird viel Maripan, Nüsse und Honig verwendet. Drei Dinge, die ich liebe. Müsst ihr definitiv probieren!


[happy girl with her sweets]

Marokko war anders und faszinierend. Natürlich ist der westliche Einfluss auch hier zu spüren, aber man merkt immer noch, dass die Kultur sehr anders ist, als die europäische. Das kann nerven [Ich habe wirklich noch NIE erlebt, dass die Leute, die einem etwas andrehen wollen so aufdringlich sind], aber auch interessant sein [so sprechen jedenfalls diejenigen, die mit Touristen arbeiten meistens extrem viele Sprachen, mehr als selbstverständlich ist.]
Die Süßigkeiten, die Architektur und das Wetter [es war nie zu heiß um rumzulaufen, aber die Sonne schien eigentlich immer]…waren einfach toll. Es war wirklich ein schöner Urlaub!

XX

 

Veröffentlicht von celinesofficial

 

 

 

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