Frühlingsboten: Die neuen Vasen von Rosenthal

Vase Fondale/Design: Office for Product Design

Ein zylindrischer Körper und ein asymmetrischer, kegelförmiger Kragen – das ist für das schottisch-schwedische Designerduo Office for Product Design die Essenz einer modernen Vase, die als perfekte Bühne für kreative Blüteninszenierungen fungiert. Unterstrichen wird die Puristik des Entwurfs durch eine glänzende Oberfläche im Inneren des Kegels, die wahlweise in Platin, leuchtendem Gold, schlichtem Weiß oder kraftvollem Schwarz erstrahlt und durch ihre Spiegelwirkung einzelne Blumen oder Gräser besonders hervorhebt. Ein filigraner Gittereinsatz lässt die Blüten geradezu in der Vase schweben und macht den Entwurf zu einer extravaganten Designskulptur.

Vase Ode/Design: Sebastian Herkner

Klar und geradlinig geometrisch, aber mit raffinierten Details lenkt die Vasenserie Ode von Designstar Sebastian Herkner die ganze Aufmerksamkeit ihres Betrachters auf die Zartheit des Materials Porzellan. Die texturierte Oberfläche des seidig-matten Vasenkörpers wird von einem glänzenden Porzellanring unterbrochen, der mit grafisch anmutenden und doch eleganten, goldenen Ornamenten verziert ist. Auf den ersten Blick mutet der Entwurf klassisch an und erinnert an architektonische Säulenlandschaften der Antike, auf den zweiten aber kreiert er durch seine präzise Machart ein durch und durch modernes, neues Interior Objekt. Die Vasen sind in vier Größen erhältlich.

Geode/Design: Cédric Ragot

Die Mineralität und Struktur von Gesteinsblöcken verbindet der französische Designer Cédric Ragot in seinem neuen Entwurf Geode formvollendet mit einer weichen Vasenform. Wie schon in seinen früheren Kreationen für Rosenthal gelingt Ragot dabei die Einheit scheinbar größter Kontraste: elementare Naturkräfte und gegensätzliche Texturen in Matt und Glänzend eingefangen in einem Juwel aus Porzellan. Erhältlich in Schwarz, Weiß, Platin und Gold titanisiert.

Glasserie Riite/Design: Helmi Remes

Aus der Balance von Perfektion und Unregelmäßigkeit, Schönheit und Unebenheit hat die finnische Glaskünstlerin Helmi Remes eine neue Vasenserie aus transparentem Glas entworfen. Dabei trifft ein weicher abgerundeter Körper auf eine rau anmutende Manschette aus weißem Fadenglas. Riite ist von der alten venezianischen Merletto Glastechnik inspiriert, deren zarte Spitzenstruktur sich auf der feinen Oberfläche der Glasstreifen wiederfindet. Ein Spiel aus unterschiedlichen Längen, abgerundeten Kanten und feinsten Unregelmäßigkeiten im Glas belegt eindrucksvoll die hohe handwerkliche Kunst des Glasblasens und führt das Auge gekonnt über die lebhafte Oberfläche. So wirken die kristallinen Vasen, jede ein Unikat, wie ein kraftvolles Design-Statement für die Perfektion des Imperfekten, das auch ohne Blumen wunderbar zur Geltung kommt. Riite ist auf je 49 Stück weltweit limitiert.

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